Immer wieder an dich denkend
treib ich durch die Unendlichkeit
Nur Hoffnung und Verzweiflung
begleiten mich in dieser Zeit

Sehnsucht nagt an meinem Herzen
und der Verstand er kann nicht mehr
Die Vernunft sie wird nicht siegen
denn Aufzugeben fällt mir schwer

So umkreise ich dich einfach weiter
Wie der Falter helles, heißes Licht
Genau wie er werd ich vergehen
Und du, du siehst es einfach nicht.

love and desire
hope is a liar

sorrow and pain
nothing to gain

all hope is gone
my heart is done

(Thomas Lichte)

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dich trifft mein Blick in dieser warmen Nacht
und eine Sehnsucht ist in dir erwacht

ich hör dein Herz es schlägt so laut
der Duft des Blutes unter deiner Haut

ich lieb dich so wie ich lieben kann
und stehe unter deiner liebe Bann

du willst dich mir heut Abend schenken
ich soll dein Schicksal fortan lenken

mein Kuss bringt dir Unsterblichkeit
du wirst vom Fluch der Zeit befreit

unser Blut verschmilzt die Sinne wallen
bist mir nun in alle Ewigkeit verfallen

von mir verdammt den Lebenswein zu trinken
mit mir im Rausch des Blutes zu versinken

Unsterblichkeit ob böser Fluch ob Glück
egal von nun an gibt es kein Zurück

das Sonnenlicht wirst du nie wieder sehen
du bist ein Kind der Nacht da hilft kein Flehen

(Thomas Lichte)

05. Januar 2016 · Kommentieren · Kategorien: Gedichte · Tags: , ,

heller Sonnenschein am Morgen
der Wolken Spiel im Himmelsblau
vertreiben all‘ meine Sorgen
erfrischend ist der Morgentau

die Vögel schmettern ihre Lieder
ich atme ein die frische Luft
sie singen ihre Weisen immer wieder
es lockt der Blüten frischer Duft

des Tages Anfang und der Vögel Singen
vergessen ist das Unheil auf der Welt
wo Menschen andre Menschen zwingen
zu kämpfen auf des Krieges Feld

wo Blut fast gleich dem Morgenrot
die Blüten und den Boden gießt
dort wo so viele Menschen tot
und wo so manche Träne fließt

der Tag ist schnell vergessen
der Friede lange nicht in Sicht
wie können wir was verlangen
wo wir nicht sehen unsre Pflicht

die Vögel singen wieder ihre Lieder
der Mond zieht auf und bringt die Nacht
wir legen uns in unsre Betten nieder
wenn andre kämpfen schon die nächste Schlacht

in Frieden ruhen wenn andre leiden
der Schlaf ist mir allein vergönnt
der nächste Tag wird es uns zeigen
ach wenn man doch nur helfen könnt

und wieder Sonnenschein am Morgen
den Fischen gleich ziehen Wolken durch ihr Meer
verschwunden sind fast alle meine Sorgen
doch irgendwo kämpft schon das nächste Heer

(Thomas Lichte)

In Einsamkeit erfriert das Herz
Welches oft schon freigegeben
Ist’s erfüllt mit tiefem Schmerz
Will nicht mehr nach Liebe streben.

(Thomas Lichte)

Hoffnung

klammert

Strohhalme

knicken

Angst

erdrückt

Wahrheit

verdrängen

Selbsttäuschung

gewinnt

(Thomas Lichte)

Dein Antlitz ziert ein schönes Lachen
Die Augen strahlen klar und hell
Doch was die Kämpfe innen machen
Sieht niemand hier so schnell

Die Einsamkeit hat Spuren hinterlassen
So manche Furche in der Seele tief
Hat dich gelehrt dich selbst zu hassen
Das Bild im Spiegel nur noch schief

Allein lässt du die Schultern hängen
Gequält von Chancen nie genutzt
Lässt Traurigkeit sich nicht verdrängen
Und deine Hoffnung ist beschmutzt

(Thomas Lichte)

Nur Schatten
Der Stille lauschen
Und Leere spüren
Der Einsamkeit folgen
Und nichts spüren
Nur Verzweiflung

(Thomas Lichte)

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Gedanken treiben
Sorgen bleiben
Hoffnung stirbt
Sehnsucht
Ängste
Leere
Stille

(Thomas Lichte)

Kälte, Finsternis
Gefühle verblassen
Seele verdirbt

Leere, Einsamkeit
Herzen verlassen
Sinne verwirrt

Ruhe, Frieden
Leben verpassen
Hoffnung verirrt

(Thomas Lichte)